Voie Bourguignonne : de Dijon au Puy (8.17)

La deuxième quinzaine d´août 2017, je marcherai sur le « Chemin des Allemands », de la Bourgogne au Puy-en-Velay, en passant par Beaune, Taizé. Cluny, le Charolais et les Monts du Forez

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Un chemin tranquille où l´on ne rencontre que peu de pélerins : essentiellement des Allemands, des Suisses et des Hongrois… Un très beau chemin -où j´aurai bien moins chaud que l´année dernière entre Montpellier et Toulouse ! 

En chemin, j´essaierai de raconter ici mon étape (en Allemand!), d´actualiser la carte et d´en mettre les plus belles photos en ligne.

Ultreïa !

 

 

9. Etappe ; Fr. 8.7.16 : von Angles nach Boissezon. ( erst morgens Nebel, dann nachmittags Sonne, 22-29°C )

Wunderschöne und gemütliche Etappe Heute. Nur 20 km, schöne breite Wege mit viel Abwechslung.
Am Nachmittag Ankunft am Ziel : Boissezon. Und da erwartet mich die schönste Pilgerherberge, in der ich je übernachtet habe : 14 Plätze in kleinen Zimmern mit Bettlaken und Decken, 2 Waschzimmer, riesigen Koch- und Essräumen, Terrasse mit Grill, und direkt am im Dorfeingang nach einer frischen Naturquelle. Der Jakobsweg läuft vor der Tür. Agnès die Hospitalière heisst den Pilger willkommen und erklärt das Einkaufen : es gibt im Dorf nur einen Tante Emmas Laden und einen Metzger. Dafür ist die Pilgerherberge von Boissezon Weltklasse !

Donn. 7.7.16 ; 8. Etappe : La Salvetat-sur-Agout -> Anglès (18 km, 30°C)

 

 

salvetat

 

 

Mi. 6.7.16 ; 7. Etappe : Murat-sur-Vèbre -> La Salvetat-sur-Agout (26 km, 30°)

Nach dem Pass erwarten mich ganz andere Landschaften : vom mediterranänischen Klima habe ich mich verabschiedet. Jetzt sind sogar Wiesen und Felder zu sehen ! Der Weg ist sehr schön, und den geniesse ich um so mehr, dass ich abwärts auf befestigten Wege gehe ! In La Salvetat-sur-Agout meldet ich mich unten im neuen Dorf beim Rathaus. Entauschung : ich muss hoch zurück ins alte Dorf. Zur Stärkung « darf ich mich aber gratis an den Brünnen gegenüber statttrinken  » (!). Die Ironie des Angestellten am Rathaus verstehe ich dann erst später: La Salvetat-sur-Agout verkauft sein Trinkwasser/ Hier gibt es eine grosse Abfüllfabrik von Danone, die dieses kleinen Städchen durch ganz Frankreich berühmt gemacht hat!

Eau La Salvetat

 

Die schöne städtische Pilgerherberge unweit von Touristinfo, in der Altstadt ist in einem mittelalterlichen Haus vom 15. Jahrhundert sehr gemütlich eingerichtet und dazu günstig. Was will der Pilger mehr ?

la-Salvetat-carredonjon

 

Di. 5.7.16 ; 6. Etappe : Saint-Gervais-sur-Mare -> Murat-sur-Vèbre (30 km, 31 ° C)

Abmarsch vor dem Sonnenaufgang. Nach 2 Stunden erreiche ich Castanet-le-Haut, wo ich frühstücke (den letzten Stück meines von zuhause mitgebrachten Ziegenbergkäses und leckere Bio-Tomaten aus der Ecke).

PDJN-Tomates

Danach Anstieg mit einem schönen aber anspruchvollen Weg, wie Gestern, nach Murat-sur-Vèbre. Ich pilgere zur Zeit in den Bergen, und es ist nicht ohne…

Mo. 4.7.16 ; 5. Etappe : Saint-Martin d’Orb -> Saint-Gervais-sur-Mare (34 km, 30° )

Eine ganz schwere Etappe, die mit einer langen und steilen Anstieg auf einem steinigen Weg anfängt, und einem soeben Abstieg endet.

Um 18.00 erst komme ich ausgelaugt nach Saint-Gervais-sur-Mare an.

 

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So.3.7.16 ; 4. Etappe: Lodève – Saint-Martin d’Orb (28 km, 31° C)

Der Abschied von der Pilgerherberge von Chantal ist schwer, so gemütlich ist die eingerichtet und so herzlich ist Chantal (über 70 Jahre jung !) . Diese Herberge ist ziemlich weit von der stadt und vom Weg (746, route de Bédarieux), aber der Umweg hat sich wirklich gelohnt ! Und dazu: die zusätzliche 3 Km von Gestern bekomme ich nämlich Heute wieder, wenn ich die 5 Kms auf der Landstrasse hoch zum Pass laufe. Das tue ich um so gern, da der Weg dadurch kürzer und angenehmer für die Füsse wird !

Nach dem Pass mache ich mir eine eigene kurzere Variante vom Weg. Belohnt werde ich in einem Tal durch den Anblick der Kapelle von « Notre-Dame-de-Nize« . 

Im Lunas bin ich schnell danach. Das Städtchen hat sein mittelalterische Karakter erhalten. Pause im Schatten des uralten Platanen an der Kirche, und dann laufe ich entlang der Fluss Orb nach Saint-Martin d’Orb, wo ich übernachte. Luxus/ es gibt sogar ein Fernseher! Abends spielt nämlich Frankreich gegen Iceland: nach der 4-0 am Ende der 1. Halbzeit kann ich ruhig einschlafen…

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